WER KENNT DEN KÜNSTLER DIESES BILDES

 

Als wir das Bild von Kira geschickt bekamen und Christiane es mir zeigte, dachte ich, ich spinne. Das Mädchen, das dort im Arm eines (Schutz-) engels schläft, sieht Carla verblüffend ähnlich. Und es spiegelt genau einen Teil dessen wider, was ich über ein Leben nach dem Tod denke, nämlich dass wir für immer beschützt werden. Es ist für mich die Hoffnung, dass auch Carla, wo immer sie jetzt sein mag, behütet und beschützt wird. Aber soll dieser Schutz ausschließlich nur für ein eventuelles Leben nach dem Tod gelten? Können wir denn nicht auch schon zu unseren Lebzeiten einen solchen Schutzengel in Anspruch nehmen?

Es gibt Menschen, die behaupten, die (Schutz-) engel schwirren zuhauf um uns herum. Manche Menschen behaupten sogar, sie könnten die Engel sehen und mit ihnen kommunizieren. Und das viel zu wenig von uns Erdenbürgern die Hilfe der Engel in Anspruch nehmen würden, so dass diese gelangweilt und ohne Auftrag ihr Dasein fristen müssten- und das auf immer und ewig. 

Auch ich habe mir schon viele Gedanken über die Schutzengeleinsätze gemacht und mich gefragt, ob ich diese Hilfe ab und an nicht auch in Anspruch nehmen soll. Trotz meiner wachsenden Spiritualität ist es mir nicht möglich, Engel zu sehen oder mit ihnen zu sprechen. Vielleicht sind ja meine gelegentlichen Unterhaltungen mit Carla, wenn sie mir im Traum erscheint, so etwas ähnliches. Ich für meinen Teil habe eine eigene Interpretation dazu entwickelt: Wenn man einen (imaginären) Schutzengel um Hilfe bittet, ist das eine Sache. Wenn man aber generell lernt, um Hilfe zu fragen, sei es nun bei einem himmlischen oder bei einem irdischen Engel, ist das eine andere. 

Wenn es mir schlecht geht und ich verzweifelt bin, neige ich häufig dazu, zuerst in mich zu gehen. Ich versuche krampfhaft, eine Lösung für mein Problem zu finden. Und das versuche ich dann auch allein hinzukriegen. Aber ist es nicht oftmals so, dass man bei der krampfhaften Suche nach der Lösung des Problems so in seinen Denkmustern verhaftet ist und so vergisst, einfach 'mal über den Tellerrand zu schauen? Gibt es jemanden, der mir dann vielleicht helfen kann, bei der Lösung meiner Probleme zu helfen. Und siehe da: oftmals gibt es einen "Plan B". Von außen kommt ein helfender Hinweis. 

Also, ich nehme jetzt gerne die Hilfe eines (Schutz-) Engels in Anspruch, sei er nun irdischer oder himmlischer Natur. Ich denke, auch hier gilt wieder das Prinzip Hoffnung und die Gewissheit, dass es immer einen Plan B gibt- wenn er auch manchmal steinig ist.

Übrigens: wenn jemand den Künstler des Bildes kennt, wären wir sehr froh, den Namen zu erfahren.

Nachtrag vom März 2017: endlich wissen wir, wer der Künstler ist. Dank der Hilfe einer Besucherin dieser Seite wissen wir jetzt, dass Danny Hahlbohm das Bild gemalt hat und es den Titel "In the Arms of an Angel" heißt. Vielen Dank für den Tipp.