DIE GRABSTELLE

 Einige Zeit nach der Beisetzung stand für uns die Frage nach einem passenden Grabmal an. Es sollte für uns einen Bezug zu unserer Familie haben. Alos gingen wir zu mehreren Steinmetzbetrieben und ließen uns über Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten informieren. Auch besuchten wir in dieser zeit vermehrt Friedhöfe auf, um uns von den dort stehenden Gräbern Anregungen zu holen. Nachdem wir das eine Zeit gemacht hatten, hatten wir vorerst die Nase von Grabmalen voll.

 

Das Grab im März 2013

Stein oder Holz- aus welchem Material sollte das Grabmal sein? In einem Buch sahen wir ein Bild von einer Eichenholzsteele, in die ein Notenschlüssel eingearbeitet war. Der Verstorbene, für den die Steele angefertigt worden war, war evangelischer Pfarrer und Musiker gewesen. Wir fanden die Idee schön, dass die Steele einen direkten Bezug zu seinem erlebten Leben gehabt hatte. Außerdem gefiel uns Holz als einen für uns lebendigen Werkstoff. Wir nahmen Kontakt zu einem Bildhauer auf, von dem wir wußten, dass er schöne Dinge aus Holz herstellen konnte.

 

...am 30.7.2013 (Carla's Geburtstag)

Nachdem wir ihm unser Anliegen geschildert hatten, riet er uns jedoch vom Werkstoff Holz für diesen Zweck ab. Stattdessen sagte er uns, dass er auch schon ein Grabmal aus Aachener Blaustein gefertigt hatte. Dieser Stein habe eine schöne, blau- graue Farbe, lasse sich gut mit Handwerkzeugen bearbeiten und klinge, wenn man gegen ihn schlage, wie eine Glocke.

Zuerst stellte er ein Holzmodell her und nachdem wir die Details besprochen hatten, wurde der Stein angefertigt.

Holzmodell des Steins

Am 22.01.2014 wurde der Stein aufgestellt.

...am 22.01.2014

Wir freuen uns, dass Carla's Grab von vielen mitgestaltet wird.