TRAUERTAGEBUCH

Mein Weg der Trauer

Für mich begann am 30.12.2004 der lange, unendlich schwere Weg der Trauer.
Auch das Bewusstsein, dass Tausende von Müttern diesen Weg vor mir beschritten haben und ihn zur gleichen Zeit beschreiten, kann mir kein Trost sein. Ich habe mein Kind verloren und mein Herz ist in Stücke zerbrochen und die Versuche, die einzelnen Teile wieder zusammenzusetzen, scheitern. Ich muss lernen, mit einem zerschmetterten Herzen zu leben.
Wo ist Fabian ?
Ich schreie nach ihm, ich rufe seinen Namen, bitte ihn um Zeichen, Zeichen seiner geistigen Anwesenheit, manchmal sind sie da die kleinen Zeichen, man muss kann fest daran glauben….
Aber da gibt es am Ende des Tunnels ein kleines Licht, das heißt Julian.
Julian und Fabian, meine beiden Söhne, das Wichtigste in meinem Leben.
Deine Mama im Mai 2005
Nichts bedeutet mehr Schmerz, als sich in Zeiten des Unglücks, an Zeiten des Glücks zu erinnern.
Bilder von dir…Streiflichter in meiner Seele, Gedanken kommen und gehen…immer wieder, Schmerz macht sich breit, raubt fast den Verstand, lähmt, macht stumm und taub… tut weh. Und doch… es geht weiter, das Leben, der Alltag, jedoch… ohne deine Zuversicht… ohne deine Zielstrebigkeit… ohne dein Lachen… ohne deine Nähe… ohne deine Wärme…ohne unser käbbeln... deine Liebe und ohne Dich
Papa
Wir sind aus Langeoog zurück. Du wolltest so gerne mitfahren. Hier zu Hause bist du auch nicht.... Ich drücke den Pulli, den du zuletzt getragen hast, fest an mein Gesicht. Wenn mir der vetraute Geruch, der fast verflogen ist, in die Nase steigt, ist es für mich ein Schlag in den Magen. Ein überwältigender Schmerz packt mein Herz und ich bekomme einen Kloß im Hals, der mir die Luft zum Atmen nimmt, der mich zu ersticken droht..... so fühlt es sich körperlich an.
Deine Mama im August 2005
In drei Wochen ist dein Geburtstag. Dein 16. Geburtstag! Wie würdest du ihn feiern? Fünfzehn Jahre lang hast du es uns gesagt. Fünfzehn Jahre war alles selbstverständlich.
Fünfzehn Jahre lang warst du ein Geschenk für uns. Ein Geschenk, das wir selbstverständlich nahmen. Das Leben macht gedankenlos.
Unsere Kinder gehören zu unserer Zukunft, sie sind unsere Zukunft. Wir können uns eine Zukunft ohne sie nicht vorstellen. Wir planen mit ihnen und für sie.
Was hätte die Zukunft für Fabian gebracht. Den 16. Geburtstag, ja klar, eine Party mit Freunden oder nur ein gemütlicher Videoabend , wie letztes Jahr. Und weiter….
Volljährigkeit, Führerschein, Abi, Studium und dann ?
Jene Zukunft, die ich in mein Herz schloss ist zerstört.
Sein Tod heißt: ungetan sind Dinge, die getan werden sollten, nie werden sie getan.

In der Welt ist jetzt ein Loch.

Der Tod hat Fabian zu etwas besonderem für mich gemacht. Er ist ein besonderer in meiner Trauer. Verwundete Liebe ist besondere Liebe, habe ich gelesen. Jetzt denke ich jeden Tag, jede Stunde an Fabian, früher nicht, weil es da selbstverständlich war.
Ich werde die Welt nur noch durch Tränen ansehen können, vielleicht werde ich Dinge gewahr werden, die ich mit trockenem Auge nicht sehen könnte.
Papa, 29.08.05
Wie gerne würde ich dich in den Arm nehmen und drücken, deinen leichten Widerstand überwinden, weil du dich zu groß dafür fühlst. Gerade deswegen durch deine Haare wuscheln und noch fester zudrücken. Papa 18.09.05
Gestern war die Weihnachtsfeier vom WTV. Du warst nicht da, ich habe dich gesucht, obwohl ich genau wusste,dass ich dich nicht finden werde.Es tut so weh, dass ich es nicht in Worten ausdrücken kann. Und doch warst du da ... in meinem Herzen und ich glaube nicht nur in meinem Herzen, sondern in vielen Herzen... durch die Bilder, die zur Erinnerung an dich gezeigt wurden.
Ich bin so traurig.
Deine Mama im Dezember 2005
Fast jeden Tag gehe ich zu deinem Grab wie auch heute. Ich starre immer noch auf deinen in den Grabstein geschriebenen Namen und kann es oft immer noch nicht fassen, dass du damit gemeint bist.Du bist meine Vergangenheit, du warst meine Gegenwart und die Zukunft ohne dich wird schwer.Meine Liebe zu dir ist stärker als der Tod.Meine Liebe zu dir und zu Julian stirbt nie.
Deine Mama im Dezember 2005
Weihnachten ist nun fast vorbei, endlich. Es zu durchleben, ohne dich, nahezu unerträglich.
Wir haben versucht, diese Feiertage zu überstehen. Unsere Gedanken waren jeden Moment bei dir, jeder auf seine Weise, unausgesprochen, aber mit vielen Erinnerungen.
Die Worte „Frohe Weihnachten“ waren in den letzten Tagen kaum noch zu ertragen,
wie kann ich frohe Weihnachten haben, wo einer meiner Jungs nicht mehr bei uns ist.
Aber vielleicht ist es für manche zu viel verlangt. Ich weiß, manchmal lässt sich diese Floskel nicht umgehen. Andererseits scheint es manchem an Fähigkeiten zu fehlen, nachzuvollziehen, wie ich mich bei diesen Worten fühle. Viel zu leichtfertig ausgesprochen musste ich die Worte so oft ertragen. Vielleicht bin ich auch nur ungerecht manchem gegenüber. Aber alleine bei dem Gedanken, dass man mir bald einen „Guten Rutsch“ oder ein „Frohes Neues Jahr“ wünscht…….
Ich weiß, es ist nicht leicht die richtigen Worte zu finden, aber wir müssen diesen Schmerz aushalten. Ein stummes Zeichen der Anteilnahme reicht da manchmal, wo Worte versagen. Und über diese Worte und Zeichen sind wir dankbar, sowohl persönlich, als auch auf dieser Internetseite.
Dieter, 26.Dez.2005
Nun ist es ein Jahr her, dass ich dich das letzte mal umarmen und drücken durfte. Aber manchmal...für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl, dass du mich für den Bruchteil einer Sekunde umarmst, dass du bei mir bist, Papa 28.12.05
Heute vor einem Jahr war es in China 01:00h ,in Wesel 18:00h und ich habe es nicht gemerkt. Ich war gerade auf dem Friedhof und dachte jetzt muss doch ein kleines Zeichen kommen, irgendwas, irgendwie...Papa, 29.12.05, 18:15h


Danke sagen möchten wir allen,
die uns jetzt nicht ausweichen.

Danke sagen möchten wir allen,
die uns immer noch besuchen,
obwohl sie Angst haben, etwas Falsches zu sagen.

Danke sagen möchten wir seinen Freundinnen und Freunden. besonders Desiree, Steffi und Tobias, die uns immer noch besuchen, die keine Angst haben, etwas Falsches zu sagen, sondern ganz unbefangen von Fabian erzählen.

Danke sagen möchten wir allen, die uns erlauben von Fabian zu sprechen,
obwohl schon ein Jahr vergangen ist, - für uns ist es wie gestern.

Danke sagen möchten wir unseren Freunden, denen wir sagen können, was uns bewegt.

Danke sagen möchten wir allen,
die uns zuhören,
auch wenn das,
was wir zu sagen haben,
sehr schwer zu ertragen ist.

Danke sagen möchten wir allen,
die uns nicht ändern wollen,
sondern geduldig so annehmen,
wie wir jetzt sind.
Claudia, Dieter und Julian, 30.12.05

Danke sagen möchte ich meinen Söhnen Fabian und Julian –
Die beiden geben mir die Kraft,
diesen Schicksalsschlag zu ertragen
Und den unsagbaren Schmerz auszuhalten.
Claudia, 30.12.05


FABIAN, wo bist du?

Ich suche dich in meinen Träumen,
ich suche dich beim Wachwerden,
ich suche dich in jeder Sekunde-
Fabian, wo bist du?

Ich suche dich beim Betreten des Badezimmers,
Ich suche dich beim Frühstück,
ich suche dich beim Waschen der Wäsche,
ich suche dich beim Mittagessen,
Fabian, wo bist du?

Ich suche dich beim Vorbeifahren jedes Fahrrades,
ich suche dich beim Betreten unseres Hauses,
ich suche dich beim Hören deiner Lieder,
ich suche dich beim Klingeln des Telefons,
Fabian, wo bist du?

Ich suche dich, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme,
ich suche dich, wenn ich ins Bett gehe.
Fabian,wo bist du?

Fabian, wo bist du?
In meinem Herzen, in meinen Gedanken,
in meinem Schmerz, in meiner Sehnsucht.
Ja, Fabian,da habe ich dich, da bist du mir ganz nah...

FABIAN, wo bist du?

Deine Mama im Januar 2006

Es ist nun ein Jahr her, dass ich Fabian´s Körper mit meinen Händen
zum Grab trug. Manchmal dachte ich, die Tage vergehen gar nicht!
Aber nun denke ich, es kann doch noch kein Jahr her sein, es fühlt sich an
wie ein paar Wochen, aber nicht mehr.
Sterben, das heißt freilich die Zeit verlieren
und aus ihr fahren,
aber es heißt die Ewigkeit gewinnen und Allgegenwart,
also erst recht das Leben.
Thomas Mann
20.01.06 Papa

Die Gedanken an dich schmerzen unendlich, aber ohne diese Gedanken ist es unerträglich.
Papa, 01.03.2006

,,Wenn du einmal stirbst
und dein Körper sich in tausend Sterne verwandelt
wird jeder der in die Nacht schaut
sich in den Himmel verlieben."
Heute beim Werfertag im Auestadion hast du mir wieder besonders gefehlt, das war irgendwie einer unserer Tage. Wie gerne hätte ich mit Julian und dir im Wettkampf geworfen. Papa 02.04.06

Bryan Adams – Summer of 69

I got my first real six-string
Bought it at the five-and-dime
Played it til my fingers bled
It was the summer of 69

Me and some guys from school
Had a band and we tried real hard
Jimmy quit an Jodie got married
I Shoulda known we´d never get far

Oh when I look back now
That summer seemed to last forever
And if I had choise
Ya – I´d always wanna be there
Those were the best days of my life

Fabian´s Lieblingslied…, ich kann mich noch
genau erinnern wie er vom Springermeeting
im Auestadion kam und mir von diesem
Lied erzählte, dass er das als Motivationshilfe
haben wolle. Wenn man den letzten Satz mit
2004 vervollständigt, ist es Fabian´s Lied
Mai 2005- Papa.

Tränen im Himmel

Wirst du noch meinen Namen wissen, wenn ich dich im Himmel sehe?
Wird es dasselbe sein wie hier, wenn ich dich im Himmel sehe?
Ich muss tapfer sein und weitermachen,
denn ich weiß: Hier gehöre ich nicht zum Himmel.
Wirst du meine Hand halten, wenn ich dich im Himmel wiedersehe?
Wirst du mir aufhelfen, wenn ich dich im Himmel wiedersehe?
Ich werde meinen Weg finden durch Nacht und Tag hindurch,
denn ich weiß: Hier kann ich nicht im Himmel sein.
Die Umstände können dich runterziehen.
Sie können dich in die Knie zwingen.
Die Zeit kann dein Herz brechen.
Hast du gebettelt, bitte?
Hinter der Tür, da ist Frieden, da bin ich ganz sicher.
Und ich weiß: Da werden keine Tränen mehr sein - im Himmel.
Die Sehnsucht, bei seinem Sohn zu sein, lässt Eric Clapton zeitweise nicht mehr wissen, ob er im Himmel ist oder auf Erden. Er muss hier weiterleben, hier, wo noch nicht Himmel ist. Clapton stellt Fragen, die viele Trauernde bewegen: Wie ist das mit der menschlichen Identität der Personen im Himmel? Wird die Liebe der Menschen dort noch eine Rolle spielen? Was ist mit den Träumen des Lebens, mit dem Händchenhalten, mit der Freude darauf, im Alter jemanden zu haben, der mir aufgeholfen hätte? Die Popularität dieses Songs hängt mit dieser seiner emotionalen Logik zusammen. Der Song trägt den Titel "Tränen im Himmel", obwohl die Zeile, aus der der Song seinen Titel bezieht, das Gegenteil weiß, nämlich dass im Himmel keine Tränen mehr sein werden. Im Himmel sind die Tränen gut aufgehoben. Die Sprache der Trauer führt in den Himmel, ohne ihre Erdung zu verlieren.
"Tears in Heaven" besingt die Trauer um den plötzlichen Tod eines Kindes, um den tragischen Tod eines Hoffnungsträgers, um das gefräßige Loch, das entsteht, wenn ein geliebter Mensch aus dem Leben gerissen wird. Dieser Song verleiht dem stummen Entsetzen eine glaubwürdige Sprache, die den Protest und die Klage, das Unfassbare und die Fragen sehr ruhig, fast still vorträgt und so Trost spendet.
von
Harald Schroeter-Wittke
Zum Vatertag 2006 habe ich mir diesen Eintrag ausgesucht, da er heute besonders meinen Gefühlen entspricht Papa 25.05.2006

Gibt es im Himmel auch einen Sportplatz? Wenn ja, dann spielst du dort jetzt bestimmt jeden Abend Fußball, wie ihr es vor zwei Jahren jeden Abend auf eurem Fußballplatz gemacht habt.
Dein Lachen, dein rufen, dein wippender Gang, dein Appetit, dein Gesicht, dein Körper…
Du fehlst uns so…Papa, 30.06.2006

Das neue Schuljahr beginnt, …schon wieder ohne Dich. Immer wieder stelle ich mir vor,
was Du jetzt machen würdest [Leichtathletik-EM gucken] und der Gedanke, dass Du allmählich wiederkommen müsstest lässt mich einfach nicht los. Die Realität tut einfach nur unheimlich weh.
Papa 09.08.06

Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben,aber es gibt so viele verschiedene Gedanken, die ich nicht geordnet bekam in meinem Kopf,so dass ich sie jetzt einfach so aneinander reihe, wie sie mir in den Sinn kommen.

.... Schöne Erinnerungen tun unheimlich weh, wie ein Stachel, der sich ins Herz bohrt und dort stecken bleibt.

....Wir sind jetzt im 2. Jahr nach Fabians Tod, ich kann dieses Wort kaum schreiben, geschweige denn aussprechen.Meistens sage ich,...seit Fabian nicht mehr da ist, nicht tot; das ist doch unmöglich! Nicht mein Sohn! Nicht Fabian! Ich werde immer noch morgens wach und denke, es ist ein böser Traum, und doch ist es die grausame Realität.

.... Wir trauern gemeinsam, gegenseitig trösten können wir uns nicht.

....Ich funktioniere , nach außen wirke ich "normal", viele wissen nicht, wie es in mir aussieht.Ich gehe zur Arbeit, aber es ist so viel anstrengender als vorher, aber ich bin abgelenkt und denke nicht soviel nach.Wenn ich die Bank verlasse senkt sich wieder diese bleischwere Last auf mein Herz.

.... Es könnte alles so schön sein, wenn nicht.....!!
....Unser Leben ist vollkommen durcheinander geraten.

Julian hatte etwas mehr als 12 Jahre einen Bruder, wir haben noch ein Kind, aber Julian hat keinen! Bruder mehr.

.... Ich bin nicht mehr die,die ich war, nicht mehr so belastbar, nicht mehr so flexibel, sehr unkonzentriert,(ich muss mir alles aufschreiben), ich bin sehr verletzlich und empfindlich.Manches geht inzwischen wieder etwas besser, aber die " Alte " werde und will ich nie wieder sein.

... Mein Leben ist in tausend kleine Scherben zerschmettert, manche scherben kann ich aufsammeln und wieder zusammensetzen aber eine Scherbe fehlt unwiederbringlich.

Deine Mama im August 2006

Fabian...
...bei jedem Gewitterdonner brauche ich keine Angst verspüren, das ist nur dein Herz das laut schlägt.
Bei jedem Regentropfen der herunterfällt werde ich wissen, dass du vergessen hast den Wasserhahn abzustellen.
Bei jedem Sturm der über die Felder weht weiß ich, dass du in der Nähe bist.
Bei jedem Stern der am Himmel glitzert werde ich wissen, dass es deine Nachttischlampe ist die dort brennt.
Bei jeder Blume die da draußen wächst werde ich wissen, dass du sie für uns gepflanzt hast.
Und bei jeder Wolke werden wir wissen, dass du auf uns runter siehst....
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen
Papa, 18.09.06

Wenn sich ein Regenbogen über den Himmel spannt,
dann gehen die Engel darauf übers Land.
Wenn sich ein silberner Stern durch die Wolken schuppt,
kann es sein, das er sich als Engel entpuppt.
Wenn uns der Abend rot brennend verlässt,
dann feiern die Engel über dem Berg ein Fest.
Und wenn´s leise flüstert, ich hab dich gern,
dann ist dein Engel gar nicht fern.
Papa, 21.10.06






Weihnachten.. bei diesem Wort läuft es mir eiskalt über den Rücken. Das zweite Weihnachten ohne Fabian. Es ist das Fest der Familie, der Liebe...und unser Sohn ist tot. Es fehlt ein großes Stück unserer Familie und das hinterlässt ein schmerzendes Loch. Weihnachten..schrecklich. Die angeblich friedliche,besinnliche Zeit wirkt bedrückend auf mich - in mir ist Krieg, die unendliche Trauer und Fragen nach dem Sinn des Lebens. In mir wehrt es sich einen Weihnachtsbaum aufzustellen und nur noch Geschenke für ein Kind zu kaufen. Keine Geschenke mehr für Fabian. Aber auch für Julian ist es anders. Er muss allein aufs "Christkind " warten, alleine die Geschenke auspacken und er kann sie seinem Bruder nicht mehr zeigen. Es zerreißt mich bei dem Gedanken und ich werde traurig sein wegen Fabian und auch wegen Julian. Habe ich dann Heiligabend überstanden, kommen zwei weitere schmerzvolle und qualvolle Tage und wieder viele Tränen.
Dann habe ich es geschafft..die stillen Tage im Lichterglanz sind vorbei... aber dann kommt schon Fabians zweiter Todestag und Silvester. Prost Neujahr! Ich hoffe, mir wünscht niemand "ein frohes neues Jahr"!
Deine Mama kurz vor Weihnachten 2006

Es fällt mir im Moment nicht leicht, meine Gedanken und Gefühle niederzuschreiben, dafür sind sie vielleicht auch zu sprunghaft. Da sind Wut und Verzweiflung, Dankbarkeit und Zorn, manchmal Hoffnung oder Ohnmacht, Liebe oder Gleichgültigkeit. Manches kann ich hier auch gar nicht schreiben, dafür ist es zu persönlich. Daher habe ich das nachfolgende Gedicht für mich abgewandelt. Einige werden denken, was will er denn jetzt. Einige werden sich angesprochen fühlen, zurecht, andere zu unrecht, denen werde ich es hoffentlich im persönlichen Gespräch erklären können.


Was wisst Ihr von mir!
Ihr glaubt ich hätte es überwunden,
hätte neuen Lebensmut gefunden.
Was wisst ihr von mir? Nichts!
Ich leb nicht, ich funktioniere!
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS!
Ihr lacht und scherzt und ich lache mit,
denn das erwartet man doch von mir.
ABER WENN ICH ALLEIN BIN WEINE ICH
Ihr erzählt von euren „kleinen Sorgen“
Und ich tu so, als hörte ich zu,
aber während Ihr wisst,
dass man all eure Probleme lösen kann,
GEHE ICH ZUM GRAB MEINES KINDES UND ZÜNDE KERZEN AN.
Ihr sagt, die Zeit heilt alle Wunden
Und irgendwann wird alles wieder gut sein,
DOCH ICH WEISS MEINE WUNDEN HEILT KEINE ZEIT
Ihr vermeidet den Namen meines Sohnes,
weil ihr denkt, dass mir das Kummer bereitet,
doch er ist sowieso immer in meinen Gedanken.
NICHTS IST MIR WICHTIGER ALS DIE ERINNERUNG
AN FABIAN UND DIE ZUKUNFT VON JULIAN!
Ihr sagt, das Leben geht weiter,
das ist der Lauf der Zeit.
ICH WEISS NUR, DASS ICH FÜR JULIAN UND FABIAN LEBEN MUSS.
Lasst mich einfach wie ich bin,
und wenn ich gehen will, so nehmt es hin.
MEIN SCHMERZ IST ZU GROSS
DIETER


Ostern 2007 ein neues Trainingslager auf Mallorca. Es wird einiges schwerer, z. Bsp. sich vorzustellen wie es jetzt wohl in der Gruppe mit Fabian wäre. Ich kann es mir wohl in meiner Phantasie ausmalen, aber es sind eben doch zu viele Fragezeichen, wie eben, ob ich dann überhaupt mitgefahren wäre und und und …
Vielleicht wird einmal ein Zeitpunkt kommen, ab dem es einfacher wird. Aber tatsächlich kann ich mir das nicht vorstellen und fühle auch, dass das nicht eintreten wird.
Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden. Mir bleibt eben nur sich vorzustellen, wie es jetzt wohl wäre mit Fabian und Julian im Trainingslager. Und gleichzeitig oder zumindest meistens kommt der Gedanke „ hätte ich euch damals doch bloß nicht in dieses schreckliche Land fliegen lassen“.
Nein tatsächlich wird es mit der Zeit wohl schwerer, zum einen weil wir uns bemühen unseren Alltag „normal“ rumzubringen, zum anderen, weil es dieses „normal“ nie wieder geben kann. Es ist tatsächlich so, das es niemand verstehen kann, was es heißt normale Sachen zu erleben, bzw. zu machen, während sich eigentlich fast immer wieder früher oder später der Gedanke einschleicht, dass wäre jetzt auch normal, wenn Fabian hier wäre, nur eben normal schön, jetzt ist es normal schrecklich und manchmal eben kaum auszuhalten.
Dieter, Ostern 2007

Als ich dich nach 27 Stunden am 18 September 1989 endlich sah, hatte ich eigentlich mehr Angst, ob auch alles in Ordnung ist, als das so was wie ein Glücksgefühl aufkam. Irgendwann Erleichterung und natürlich auch Erschöpfung. Als ich dann am frühen Morgen vom Krankenhaus nach Hause fuhr, hörte ich ein Lied, ich weiß nur noch das es von Queen war und in meine damalige Stimmung passte, dass dann so was wie Freude über dich
auslöste. Die Tage, als du im Krankenhaus warst , waren irgendwie noch unwirklich.
Erst als du ein paar Tage zu Hause warst, konnte ich die Freude und den Stolz über meinen Sohn ungetrübt empfinden. Vorher war immer die Sorge, ob du auch wirklich gesund bist im Vordergrund.
Freude und Stolz auf dich, empfinde ich auch heute besonders, auch wenn sich dieser kaum erträgliche Schmerz einmischt, wenn ich daran denken muss, dass ich dich gleich nicht zum Geburtstag drücken kann oder dass ich dir nicht als dein Geburtstagsgeschenk deinen eigenen Autoschlüssel geben kann.
Einen wunderschönen Geburtstag, wo auch immer du bist Fabian!
Papa 18.09.2007


Anzeige v. 30.Dez.07

Seit Du tot bist
hat die Welt an Glanz verloren. Alles ist farblos und eintönig geworden.
Seit Du tot bist
hat das Leben an Jugend verloren.
Es ist gealtert, erwachsener geworden, die Naivität der Jugend ist dahin.
Seit Du tot bist
ist meine haut dünner geworden.
Das Leid anderer kommt mir schnell zu nahe,
so dass ich es oft weit von mir weg schieben muss.
Seit Du tot bist
ist nichts mehr, wie es vorher war.
Alles ist verrückt,
nichts mehr an seinem Ort, nichts mehr in Ordnung.
Es ist oft anstrengend, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden.
Seit Du tot bist
gibt es dieses riesige Loch in mir - ohne Geländer - in das man leicht hineinstürzen kann.
Seit Du tot bist
ist der Leicht-Sinn der Unerfahrenheit vergangen.


Schwere Gewichte liegen auf meinen Schultern und auf   meiner Seele.
Sie drücken bei jedem Schritt tiefe Spuren in meinen Lebensweg
und machen das Vorwärtsgehen so mühsam.
Du fehlst mir so,
Fabian! Du hast mir soviel geschenkt in nur fünfzehn Jahren !
Was für ein Glück !
Was für ein Schmerz !
Ich habe Heimweh nach Dir,
Fabian!
In Liebe. Papa
(Regina Tuschl)

Frage : Wenn du keine Hoffnung hast, warum machst du denn weiter?
A: Weil es etwas gibt, worauf jeder hoffen kann und das einem schließlich auch gewährt wird.
F: Und das wäre?
A: Der Tod.

Ostern – Auferstehung - Glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod. Diese und ähnliche Gedanken bewegen auch mich. Wie sehr hoffe ich, dass es Fabian dort wo er sich jetzt befindet gut geht.
Kürzlich sagte mir jemand, wenn man doch wenigstens ein Zeichen bekommen würde,
dass es unseren Verstorbenen gut geht. Ich bin überzeugt davon, dass ich manchmal diese Zeichen von Fabian erhalte. Wie und wann möchte ich nicht beschreiben. Das sie viel zu selten sind, muss wohl so sein. Mit der sogenannten Logik würde man mir sicher erklären, dass es sich nur um einen Zufall handelt oder dass es gar nicht sein kann, dass Fabian dabei einen Einfluß hat. Vielleicht klingt es verrückt, aber ich „fühle“ mich in diesem Momenten Fabian nahe und das ist für mich Zeichen genug.
Dieter, Ostern 2008

"Heimlich muss ich immer weinen,
nach aussen kann ich fröhlich scheinen
und sogar gesund und rot.

Wären tödlich diese Schmerzen meinem Herzen,
....wäre ich schon lange tot...."

(Goethe)
Besser kann ich meine Gefühle im Moment nicht beschreiben.
Dieter, Juli 08

Immer wieder kamen mir Gedanken, von denen ich im ersten Moment dachte, die müsste ich hier aufschreiben. Im zweiten Moment dachte ich dazu, dass ist für Außenstehende sowieso nicht nachvollziehbar und führt wohl auch zu falschen Gedanken. Wenn ich schreibe, dass der Schmerz sich gewandelt hat, so ist das zwar richtig, aber gleichzeitig auch falsch.
Ich vermisse Fabian so sehr, dass sich alleine beim darüber nachdenken mein Innerstes zusammenzieht und der Schmerz so groß wird, dass ich versuche an etwas anderes zu denken.
Überhaupt das ablenken? Es funktioniert einen Großteil im Alltag, aber Kleinigkeiten reichen aus, dass es wieder überhaupt nicht funktioniert. Wenn ich in diesen Momenten von Menschen umgeben bin, die meinen ich müsste „normal“ sein, weil jetzt ist es ja fast vier Jahre her, dann reiße ich mich zusammen und merke kurze Zeit später, dass ist falsch. Aber ich bin in diesen Momenten einerseits nicht Willens, andererseits auch nicht in der Lage, meinen Schmerz und meine Verletztheit anderen zu offenbaren. Wahrscheinlich würde ich in diesem Moment weiteres Unverständnis auch nicht aushalten können.
Dann sind da andererseits die Menschen, die sehr wohl merken, dass diese Momente und Situationen gerade sehr belastend sind und sie lassen mir den nötigen Raum und die Zeit, bis ich mich wieder soweit gesammelt habe, um weiterzumachen.
Dabei merke ich dann, dass der Schmerz sich gewandelt hat, denn ich meine, dass ich diese Situationen jetzt besser beherrsche und dass diese Situationen nicht mehr so sehr mich beherrschen. Damit will ich aber nicht sagen, dass sie dadurch leichter geworden sind, sondern ich habe gelernt sie leichter zu überspielen.
Ich merke auch, dass mein Leben zwei Gesichter bekommen hat. In dem einen trage ich eine Maske, hinter der ich versuche meine Gefühle zu verbergen, was mir manchmal relativ leicht fällt, weil ich nicht mehr alle Dinge an mich heran lasse, oder ich von Menschen umgeben bin, von denen ich denke, dass sie mich eben so akzeptieren wie ich geworden bin. Andererseits gibt es eben in diesen Momenten auch Situationen wo ich diese Maske brauche, weil ich sonst manche Situationen oder auch Menschen nicht ertragen könnte. Da ist er wieder, der Gedanke, dass das was ich jetzt geschrieben habe zu falschen Gedanken führt. Aber ich glaube, dass die Menschen und Situationen die ich hier „negativ“ beschreibe, diese Eintragungen sowieso nicht lesen werden.
Mein zweites Gesicht, zeige ich eher selten bis gar nicht. Auch weil ich gelernt habe, dass ich bezüglich meiner Gefühle und insbesondere meiner Trauer um Fabian sehr empfindlich geworden bin.
Jetzt im Dezember merke ich von Tag zu Tag, dass ich mich schlechter fühle, viele Gedanken an vor vier Jahren kommen wieder in Erinnerung und dabei natürlich auch, wenn damals etwas anders gelaufen wäre, dann würde ich mich jetzt vielleicht darüber aufregen, dass Fabian den Wagen mal wieder leer gefahren hätte, ohne zu tanken, oder das Fabian spät nach Hause käm, oder „stundenlang“ duschen würde. Es sind eben die alltäglichen Dinge die nur schwer auszuhalten sind. Fabian ich vermisse Dich!!!!!!!!!
Papa, Dez. 2008

Anzeige zum 30.12.2008


 
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Man kann das Leben nur rückwärts verstehen,
aber man muss es vorwärts leben!

Sören Kierkegaard



Vor kurzem wurde ich von Kindern auf Fabians Tod angesprochen, was nach dieser Zeit ein komisches Gefühl hervorrief. Im Laufe dieses Gespräches erklärte ich unter anderem, dass Fabian mein Sohn ist!!! Eines dieser Kind sagte daraufhin - war, da Fabian ja tot ist - Und als ich sagte, dass Fabian immer mein Sohn ist und sein wird, merkte ich an der Reaktion der Kinder nach einem kurzem nachdenken ein Verständnis, welches mir leider heute nur noch sehr selten entgegen gebracht wird.
Auch wenn Fabian gestorben ist, so wird er mein Sohn sein!!! Und wird für mich niemals "war mein Sohn" sein.

Dieter im Juni 2009

Fabians Geburtstag, seit Fabians Tod neben dem Todestag der schlimmste Tag im Jahr, den es zu überstehen gibt! Dass Fabian heute zwanzig wird, macht es nicht einfacher. Da sind die Vorstellungen, wie Fabian heute aussehen würde und was er machen würde. Aber auch, dass ich mir eingestehen muss, dass meine Vorstellungen nur Wünsche sind, die nicht mehr erfüllt werden. Es ist ein schwanken zwischen den Erinnerungen an Fabian, die zwar schön sind, bei denen aber auch immer wieder der Schmerz kommt, was nicht mehr da ist. Also kommt der Versuch des Ablenkens, nicht zu intensiv an Fabian denken, weil dieser Schmerz sonst kaum auszuhalten ist. Aber das funktioniert an solchen Tagen auch nicht wirklich. Die nicht vorhandene Zukunft mit Fabian holt einem an Fabians Geburtstag immer wieder ein. Also bleibt im Grunde genommen nur diese Tage auszuhalten, ihn irgendwie rum zu kriegen.
Das wird auch heute wieder geschehen, irgendwie.
Ich wünsche mir so sehr, dass Fabian an einem Ort ist, wo all dieses keine Rolle spielt und du glücklich bist, mein Großer!!!

Dein Vater am 18.Sept.2009

Zeit heilt keine Wunden,
man gewöhnt sich nur an den Schmerz!
Aber er ist trotzdem manchmal kaum auszuhalten.
So auch heute wieder...
...vermisse dich...
Papa, 30.Dez.2009


Es weiss ja keiner, der's nicht erlebt hat
wie's ist, wenn einer die Flügel hebt
und leise, leise sich auf die Reise - die letzte macht.
Es weiss ja keiner, dem's nicht geschah
wie's ist, wenn einer nun nicht mehr da.
Wenn leer die Stätte des, den man
hätte so gern noch nah.

Tränen trocknen,
doch das Herz hört nicht auf
zu weinen.

Papa 23.02.2010

Nein!!! Die Trauer wandelt sich nicht in Dankbarkeit!!! Dafür ist der Schmerz immer noch zu groß. Aber ich bin dankbar dafür, dass Fabian 15 Jahre mein Sohn war und Julian mein Sohn ist. Ich möchte es so beschreiben... Fabian und Julian stützen mich... jeder auf seine Weise. Damit ich meinen Weg gehen kann!!!. Danke dafür Jungs.
Papa im April 2010

 

30.Dez. 2010

 

                          Sieben Jahre ohne Fabian, es ist einfach nicht zu glauben.

30.Dez.2011

Die Zeit über den Jahreswechsel ähneln sich. Die Trauer hat sich verändert, ist anders geworden, auch leichter. Eigentlich gehört sie inzwischen wie selbstverständlich zu meinem Leben. Äußerlich bin ich in Ordnung, funktioniere und kann meinen Job machen. Aber wie es in mir aussieht kann keiner nachvollziehen und ich erkläre mich nicht mehr jedem und jeden Tag. Trauer, traurige Gedanken, Sehnsüchte und Erinnerungen sind Meins und ich trage es weitgehend mit mir selbst aus. Es würde doch auch kaum noch einer verstehen, dass ich mich freuen kann und gleichzeitig traurig bin, dass viele glückliche Momente für mich auch eine Schattenseite haben. Sehnsucht ist ein seltsames Gefühl. Trotzt des Kummers und der Traurigkeit die Sehnsucht bereitet, empfinde ich auch etwas Schönes, Heiles in der Erinnerung an

  Fabian

Mit meinen Augen kann ich dich nicht mehr sehen.
Mit meinen Ohren kann ich dich nicht mehr hören.
Mit meinen Händen kann ich dich nicht mehr berühren.
Aber wenn ich meine Augen schließe,
und mein Herz öffne, kann ich dich
                                            sehen – hören – und  fühlen.                        Papa, 11.01.12

Anzeige zum achten Jahresgedenken, 30.Dez.2012

Anzeige zum 9. Jahresgedenken, 30.Dez. 2013

Wie geht es mir?
Mal so, mal so. Mal unten, mal weiter oben.
Nie mehr so gut wie früher.
Das "gut gehen" hat eine andere Ebene.
Wenn ich sage es geht mir gut, meine ich etwas anderes als ein nicht Betroffener.
Was heißt schon gut?
Ich lebe, kann mich auch freuen über etwas,
aber ich erreiche nie den Level von vorher!
Meine Freude ist immer mit Wehmut verbunden, mit Sehnsucht.
Ich habe tief in meinem Herzen diesen großen Verlust, immer im Hinterkopf gespeichert, dass mein Sohn fehlt.
Wie sollte er mir nicht fehlen?
Schließlich habe ich ihn mit auf die Welt gebracht, hab ihn aufwachsen sehen,
hab ihn kennen gelernt, mit all seinen Interessen, Vorlieben und Abneigungen,
kenne ihn so gut wie kein anderer,
kenne seine Ecken und Kanten, seine Liebenswürdigkeit, seine Begeisterung, seinen Stolz, seinen Charme und sein riesengroßes Herz.
Er konnte so lieben wie kein anderer, und ich durfte teilhaben, habe ihn geliebt, liebe ihn noch und werde ihn immer lieben.
Seine Hobbys haben auch mein Leben ausgefüllt,
oft war ich für ihn und mit ihm unterwegs.
Sein Lachen, sein Erzählen hat uns alle unterhalten und gefallen.
Fabian war so positiv, so optimistisch, so lebensfroh!
Wie sollte er nicht fehlen? Wie geht es mir also?
Mir geht es wie einem, dem bei lebendigen Leib das Herz herausgerissen wurde.
Ich fühle mich seelisch krank, getroffen bis ins Innerste!
Keiner würde das merken, der es nicht merken will.
Ich komme inzwischen besser klar, gehe meinen Weg, lenke mich ab.
Das klappt aber immer nur zeitweise.
Aber egal, was ich im Moment denke oder tue,
sofort ist Fabian in meinen Gedanken, wenn ich mich durch irgendetwas erinnert fühle.
Der Gedanke an ihn, an seinen Tod, an sein Fehlen ist immer da!
So geht es mir. So lebe ich.
Anders als früher, anders und doch ähnlich.
Nie mehr so glücklich.
             Schmerzvoll.                 

Papa, 30.Dez. 2013

Anzeigen zum 10. Jahresgedenken 30.12.2014

Die Zeit heilt keine Wunden, sie lehrt dich nur mit dem Schmerz zu leben. 30.12.2015

Schon zwölf Jahre ohne Dich