KONDOLENZBUCH

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Insgesamt 10 Einträge.


angela/www.luca.carco.ch
Sonntag, Dezember 27, 2009

Schau mal mit dem Herzen
und geschlossenen Augen
himmelwärts. Such die Sternenbahn
die in den Himmel führt. Dort wartet ein kleiner Engel auf Dich strahlend und hell
empfängt er Dich und wird jetzt einfach
für Dich da sein. Er macht die Sterne
für Dich an und breitet seine Flügel
über Dir aus begleiten und beschützen
wird er Dich. Fühlst Du diese wundervolle
Wärme, tief in Deinem Herzen? Dein ganzes Leben liebt er Dich.
Wie schön dass ist, vergiss es nicht!

Liebe Grüsse Angela
http://www.luca.carco.ch


Walter Schlicht
Freitag, Februar 16, 2007

Liebe Familie Kluth, liebe Elfi,

Es sind bereits 33 Jahre vergangen, seit ich mit meiner Familie nach Xanten kam. Als Mitsänger in verschiedenen Chören, und zeitweise auch als Kantor in den kleinen Gemeinden meiner vorherigen Dienststellen, war ich vom Xantener Dom und seinem Chor sehr angetan.
1974 trat ich als Tenorsänger dem Chor bei, in dem Bernd und Du bereits ward, Bernd ebenfalls als Tenor. 1977 gründete Winfried Erkens dann den Kammerchor. Bernd und ich waren dabei, und haben diesen Chor über 25 Jahre mit gestaltet. Viele Tonzeugnisse dokumentieren das begeisterte Singen durch die kirchenmusikalische Literatur, aber auch des weltlichen Chorgesangs. Bernds selbstsichere und tragende Tenorstimme war in all diesen Jahren eine große stimmliche Bereicherung. Ebenso war Bernd als Hornbläser in der Instrumentalgruppe der Dommusikschule voll integriert und immer präsent. Durch die ungezählten Proben und Konzertaufführungen ist zwischen uns eine freundschaftliche Beziehung gewachsen. Bernd war immer da, selbstverständlich, einsatzfreudig, bescheiden, oft lustig, eine Frohnatur.. Besonders seine Hilfsbereitschaft ohne großes Aufheben, gut organisiert und selbstlos, haben alle ganz besonders geschätzt.

Als ich im September letzten Jahres erfuhr, dass Bernd im Krankenhaus lag, habe ich Dich, liebe Elfi, angerufen und einen Besuchstermin abgesprochen. Im Oktober habe ich ihn dann im Krankenhaus Bethanien in Moers besucht; es war ein Überraschungsbesuch von fast 2 Stunden, worüber er sich sehr gefreut hat. Die Erinnerung an gemeinsames Singen in beiden Chören hat unsere Erzählfreudigkeit noch mal beflügelt.
Als wir uns verabschiedeten, habe ich ihm versprochen, ihn nach dem Krankenhausaufenthalt zu Hause zu besuchen. Doch dazu kam es nicht mehr, da der Schöpfergott ihn, den talentierten Sänger und Spieler, zu sich in seinen himmlischen Chor gerufen hat.

Liebe Elfi,
ich bin sehr dankbar für unsere letzte gemeinsame Begegnung mit Bernd, der mir als Freund sehr viel bedeutet hat, die wir mehr als 30 Jahre ein Stück Lebensweg gemeinsam gegangen sind. Er lebt in froher Erinnerung in meinem täglichen Fürbittgebet weiter.
Immer wenn ich auf der B 57 an Birten vorbeifahre, grüße ich ihn mit den Worten: ?Hallo Bernd, ich grüße Dich, sei uns ein guter Fürsprecher bis wir uns wieder sehen!?

In diesem festen Glauben an ein Wiedersehen wünsche ich Dir und Deiner Familie alles Gute und Gottes Segen.

Walter Schlicht


Silke Schäfer
Sonntag, Dezember 31, 2006

Liebe Elfi, liebe Familie...
Bernhard und ich hatten was gemeinsam, nämlich den Geburtstag. In diesem Jahr konnte ich meinen feiern, er den seinen nicht mehr.
Als ich ihn zuletzt traf, war das im August auf dem Sommerfest von Burg Winnenthal. Ein heftiger Regen sorgte dafür, daß Bernhard eine ganze Weile unter unserem trockenen Zeltdach verbrachte, und er war sehr gutgelaunt und fröhlich, lobte den Pfefferminztee - so werde ich ihn in Erinnerung behalten.
Ich grüße Euch alle herzlich und wünsche Euch ebenfalls einen reichen Schatz an schönen Erinnerungen, der Euch und Bernhard immer verbinden wird.
Silke Schäfer, Duisburg


Elfi Kluth
Sonntag, Dezember 17, 2006

Lieber Bernhard,

am 22. Dezember wärest Du 73 Jahre alt geworden.

Weißt Du noch, was wir den Kindern, als sie noch klein waren, immer erzählt haben, wenn Morgen- oder Abendrot war? Die Engel im Himmel backen Kuchen.

Du bist ja "nachts für Kuchen aufgestanden", wie man so sagt, hattest aber im Verlauf Deiner Krankheit einen starken Widerwillen gegen alles, was auch nur eine Spur von Süße hatte.
Jetzt, wo Du Dich frei gemacht hast von Deinem Leiden, kannst Du Dich nun durch die ganze himmlische Weihnachtsbäckerei futtern und alles nachholen.

An Deinem Geburtstag werden wir Dein Grab herrichten und vielleicht auch schon Mal über einen Stein nachdenken. Für Dich und Deine Eifelwurzeln natürlich aus rotem Eifeler Sandstein oder einem Eifeler Findling.

Bis bald.
Elfi


Dominik Schubert
Freitag, Dezember 15, 2006

Hier noch ein kleines Zitat was, wie ich finde, sehr gut passt:

Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.


Dominik Schubert
Freitag, Dezember 15, 2006

Liebe Elfi,
Liebe Familie Kluth,

seit nun mehr als 12 Jahren gehe ich in eurem Haus ein und aus. Seitdem Isabelle und ich den Weg des Lebens gemeinsam gehen, aber auch schon davor, habt ihr mich alle wie einen guten Freund, eigentlich wie ein vollwertiges Mitglied eurer großen Familie behandelt.
Und genau das ist EUER Kapital, eure große Familie.
Die Wahrscheinlichkeit, dass einer von euch mit seinen Problemen, Nöten oder Ängsten allein da steht ist nicht sehr groß. Obwohl bei euch nicht immer alle einer Meinung sind und ich so manche Meinungsverschiedenheit mitbekommen habe, so bewundere ich euch für eure Fähigkeit euch immer wieder zusammen zu raufen. Ich wünsche euch, dass ihr es auch diesmal schafft, ZUSAMMEN diese schwere und verlustreiche Zeit durchzustehen. Denn wie heisst es: Nach jeder noch so dunklen Nacht kommt ein Morgen.

Bernhard war immer der ruhende Pol, eben genau das Gegenteil von Elfi (was natürlich nicht böse gemeint ist). Man hat ihn nicht oft gesehen, aber er war immer da, wenn man ihn brauchte.
Für Isabelle tut es mir so unendlich leid, dass sich ihr Traum davon, dass sie ihr Vater irgendwann zum Altar führen wird, nicht mehr erfüllen kann.

Auch ich habe in den letzten Tagen den mit Abstand wichtigsten Menschen in meinem Leben "verloren". Deshalb kann ich im Ansatz ein ganz klein wenig nachempfinden, wir ihr euch jetzt alle fühlen müsst. Wenn man einen geliebten Menschen, der einem mehr wert ist als das eigene Leben, verliert, entsteht ein großes Loch in einem selbst und dieses Loch muss erst wieder mit Inhalt und Sinn gefüllt werden, bevor das "normale" Leben weitergehen kann.

Die Kunst des Lebens an sich besteht darin, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer das werden wird. Aber es ist zu schaffen, da bin ich mir ganz sicher. Es muss zu schaffen sein.

Dazu fällt mir, wie fast immer, eine kleine Weisheit ein: Alle sagten immer, dass das nicht geht. Doch dann kam einer, der das nicht wusste und hat es gemacht.

So wie ich jetzt versuchen werde, wieder aufzustehen, müsst ihr euch auch auf diesen Weg machen. Bernhard hätte das so gewollt.

Ich bin mir sicher, dass wir uns alle, vielleicht nicht heute und auch nicht morgen, irgendwann an einem Ort wiedertreffen werden und wir dann frei von Schuld, Scham und Angst in einer Reihe stehen werden, um zusammen den nächsten Sonnenaufgang zu erleben.

Es wird hart, aber es wird sich lohnen.

Jeder von uns ist es wert, dass man an ihn denkt.

Denkt an euer Kapital, denkt an EUCH !!

In diesem Sinne...

Euer Freund

Dominik


Die Xantener Bläserfreunde
Dienstag, Dezember 5, 2006

Die Xantener Bläserfreunde


Trauerhaus
Bernhard Kluth
Veener Weg 42
46501 Xanten



Liebe Familie Kluth!

Im Namen der Xantener Bläserfreunde spreche ich Euch unser Beileid zum Tode des lieben Bernhard aus.
Bernhard war einer der allerersten, der im Trio und Quartett mitspielte, als die heutigen Bläserfreunde etwa ab 1982/83 noch in privaten Wohnzimmern und im Gewächshaus von Blumen-van Bebber spielten. Er hat uns in vieler Hinsicht entscheidend mitgeprägt, nicht nur musikalisch, sondern vor allem, was die bis heute gültige Linie des Repertoirs angeht: jeder soll etwas finden, das er besonders mag, gleichzeitig aber Herz und Ohren öffnen für das, was die anderen mögen.
Bernhard lag vor allem die klassische und romantische Literatur am Herzen, er spielte aber auch ohne Murren Walzer, Marsch, Swing und Musical.
Als Mensch und als Musiker war er vielseitig: seine Bildung war umfassend. In einigen Sprachen mehr als bewandert, war er auf dem Gebiet der klassischen Musik unsere Referenz. Er hatte ein feines Ohr -was ihm in unserem Kreis nicht selten Leiden verursachte- , und ein sicheres Stilempfinden. Dennoch: mehr als durch diese Begabungen imponierte er als Mensch. Er war ein markanter Mann, nicht nur vom Aussehen, sondern besonders durch seine Persönlichkeit: ein unabhängiger, eigener Geist, unbestechlich, ehrlich, kameradschaftlich. Nicht zu vergessen sein meist winkliger Humor: jeder erinnert sich an so manche trockene Bemerkung Bernhards, mit der er scheinbar ausserhalb des Zusammenhangs eine Diskussion auf den Punkt brachte, und in einem gemeinsamen Lachen waren plötzlich alle Gegensätze aufgehoben. Berhard war bescheiden, jemand, auf den man sich verlassen konnte. Wie viele gemeinsame Auftritte haben wir in den gut 20 Jahren seines Mitwirkens bei uns bestritten, manche durchgekämpft! Es ist für viele von uns ein wichtiger Erinnerungsschatz.
Diesen Menschen kann man nicht vergessen, wir haben einen Freund verloren!
Ich stelle mir vor, daß die Stille des Grabes für ihn auch Musik ist.
Das wünschen wir ihm.

Für die Xantener Bläserfreunde
Fritz Boell



Ilse Schäfer, Duisburg-Beek
Dienstag, Dezember 5, 2006

Wenn man jemals sagen könnte, eine Beerdigung sei schön gewesen, dann war es die von Bernhard.

Ilse Schäfer, Duisburg-Beek


Hans-Günther Adam, Köln, Pianist von Elfi
Mittwoch, November 29, 2006

Liebe Elfi,

mein aufrichtiges Mitgefühl für Dich und Deine Familie. Ich war am 24.11.06
in Verviers und hatte da zu tun, und leider hatte mich die Karte erst am 23.
erreicht.
Ich war dennoch in Gedanken bei Euch, und das gilt auch weiterhin. Auch wenn
Ihr kein Ehepaar mehr wart, so wart Ihr doch Freunde, die Tür an Tür
wohnten, und so fällt der Verlust besonders schmerzhaft auf, wenn die Stimme eines
liebenswürdigen Menschen für immer verstummt. Ich bin froh, Bernhard noch
kennengelernt zu haben.
Ich glaube und hoffe, daß vor allem Patrick, aber auch Dein von Kreativität
und vielfältigen Herausforderungen geprägter Alltag Dir die Kraft geben wird,
diesen traurigen Lebensabschnitt zu bewältigen, und daß Du nach einer langen
Periode extremer Belastungen ein wenig zur Ruhe kommst.

Liebe Grüße von

Hans-Günther Adam


Doppel-Quartett Wesel
Freitag, November 24, 2006

Liebe Familie Kluth, wir trauern mit Ihnen und werden Bernhard bei seinem letzten Weg begleiten.
Wir haben einen Liebhaber der Musik verloren.
Peter Belting, Vorsitzender und Liquidator