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sande
Sonntag, Mai 20, 2018

Der Tod betrifft uns alle: Depressionen: http://daily-life-energy.de/wie-merkt-man-depressionen/


Daggi
Mittwoch, Januar 4, 2017

Warum???

Ich werd es nie begreifen.
Ein großer Schlag und Bum
lies dich zu den Sternen schweifen.
Warum???

Ich kann es niemals einsehn,
dazu fehlt mir der Mumm.
Du gingst, ich blieb allein stehn.
Warum???


Rauschen in meinen Ohren.
Egal, sei`s drum.
Ich hab dich doch geboren.
Warum???

Nicht sehn, nicht riechen, nicht fassen.
Mach ich mich noch so krumm.
Du bist in andern Gassen.
Warum???

Doch manchmal spür ich etwas,
ich schau mich um.
Unerklärlich und doch krass.
Warum???

Irgendwie bist du bei mir,
doch leider stumm.
Ach mein Kind, du fehlst mir.
Warum???
(Dagmar Geyer)

Daggi mit Nino für immer


Udo Wächter
Donnerstag, Dezember 1, 2016

Als die Tochter von Isabel Allende starb, gaben ihr die Worte ihrer Mutter die Kraft, weiterzumachen.

Isabel Allende wurde in Lima geboren. Die Chilenin arbeitete zunächst als Journalistin. Ihr Familienroman "Das Geisterhaus" wurde 1982 ein Weltbestseller. Zuletzt erschien von ihr "Der japanische Liebhaber" (2015).

Aus einem Interview (ZEITmagazin 2/2016):

"Ich bin traurig gewesen, aber nie depressiv. Depression lähmt, man fällt in ein Loch und kommt nicht mehr heraus. Ich bin oft in ein Loch gefallen, aber immer herausgekommen, und ich weiß auch jedes Mal, dass ich es schaffe. Ich sehe das Licht.

Als meine Tochter 1992 mit 29 Jahren starb, schrieb ich ein Buch. Meine Tochter und ich waren Charaktere darin, und das erlaubte mir, das, was geschehen war, aus der Distanz zu betrachten. Es hat mir geholfen. Ich sah meine Traurigkeit und Trauer mit den Augen des Schriftstellers.

Als meine Tochter starb, war ich am Boden zerstört. Sie war am 6. Dezember gestorben. Meine Mutter kam aus Chile und fragte mich: Was wirst du schreiben? Und ich sagte: Ich kann jetzt nicht schreiben! Sie sagte: Du musst schreiben, oder du wirst sterben, dieser Schmerz ist wie ein langer Tunnel, und du musst weiterlaufen, Tag für Tag, Träne für Träne, denn es gibt ein Licht an seinem Ende, lauf weiter, lauf weiter.

Ich bin weitergelaufen, indem ich schrieb. Immer, wenn ich in meinem Leben seitdem im Tunnel war, erinnerte ich mich daran, dass ich weiterlaufen muss, dass es ein Licht an seinem Ende gibt.

Meine Mutter sagte mir auch, dass alles ständig in Transformation begriffen ist. Nichts bleibt, wie es war.

Während ich weinte, wusste ich bereits, dass ich aufstehen, eine Tasse Tee trinken und darüber hinwegkommen würde. Ich wusste, das ist der Beginn des Tunnels, und Schritt für Schritt, Tag für Tag werde ich seinem Ende näher kommen.

Ich bin stark, weil ich ein ereignisreiches Leben hatte, ich habe viele wunderbare und viele schreckliche Dinge erlebt, und ich fühle, dass ich mich allem entgegenstellen kann. Das ist ein tolles Gefühl. Ich bin verletzlich und offen für alles, was kommt. Ich bin nicht verschlossen, verbittert oder verhärtet, sondern unverwüstlich."

Ich sende Ihnen herzliche, liebe Grüße, liebe Familie Jantz!


Daggi
Donnerstag, September 1, 2016

Das Universum ist so groß.
Ist da draußen alles leer?
Gibt es vielleicht die Menschen bloß?
Oder gibt es da noch mehr?

Wir kennen es ja leider nicht.
Wir sind davon verblendet.
Doch bin ich sicher, das
das Universum nichts verschwendet.

Was sollen Lichtjahre schon sein?
Das ist ein Menschenwort.
Für den, den nie begreift, das Zeit
nicht gibt an einem Ort.

Doch vielleicht ist ein Lichtjahr auch
einfach nur der Rest,
das Licht, das man eben noch braucht,
bis man die Welt verlässt.

Eines Tages ist`s soweit
und unsre Kinder sind bereit!

Schau nach deinen Lieben ist dieser noch schwereren Zeit.

Daggi mit Nino für immer


Udo Wächter
Dienstag, Juli 5, 2016

Manchmal wollt ich fast verzagen
und ich glaubt ich trüg es nie.
Und dann hab ich's doch getragen.
Fragt mich nur nicht, wie.

Heinrich Heine

Ihnen, liebe Familie Jantz, herzliche, liebe Grüße!

Udo Wächter


Udo Wächter
Donnerstag, Dezember 31, 2015

Im "Anderen Adventskalender" (Hamburg 2015)fand ich zum 1.1.2016 dieses Gedicht:

Losgehen

Die Verheißung des Morgens atmen.
In die Stille des Unberührten aufbrechen.

Schlafende Häuser hinter sich lassen.
Wind im Gesicht spüren.

Dem neuen Jahr entgegenlaufen.
Mit eigenen Schritten hineinwandern.

Bekannte Wege wie Neuland erkunden.
Ins Weite wollen.

Dem Ungewissen vertrauen.
Aus der Dunkelheit heraustreten.

Auf den Beginn setzen.
Mit den Knospen rechnen.

Gottes Himmel offen sehen.
Alles für möglich halten.

Inken Christiansen

Liebe Familie Jantz, darf ich Ihnen einige dieser Gedanken - die Trauer um Fabian begleitend - zumuten?

Liebe Grüße
Udo Wächter


B. N.
Freitag, Oktober 23, 2015

Was ist sterben?
Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte wie es am Horizont verschwindet.
Jemand an meiner Seite sagt: "Es ist verschwunden."

Verschwunden wohin?
Verschwunden aus meinem Blickfeld - das ist alles.
Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war als ich es gesehen habe.
Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus meinen Augen verschwindet ist in mir,
es hat mit dem Schiff nichts zu tun.

Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,
die es kommen sehen, und andere Stimmen, die freudig Aufschreien: "Da kommt es!"
Das ist sterben.

Charles Henry Brent


Dieter
Montag, Juli 27, 2015

Ein Brief von Albert Einstein an seine Tochter
Liebe ist Licht, da sie denjenigen, der sie gibt und empfängt beleuchtet. Liebe ist Schwerkraft, weil sie einige Leute dazu bringt, sich zu anderen hingezogen zu fühlen. Liebe ist Macht, weil sie das Beste was wir haben, vermehrt und nicht zulässt, dass die Menschheit durch ihren blinden Egoismus ausgelöscht wird. Liebe zeigt und offenbart. Durch die Liebe lebt und stirbt man. Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe
Um die Liebe sichtbar zu machen, habe ich einen einfachen Austausch in meiner berühmtesten Gleichung gemacht. Wenn wir anstelle von E = mc2 zu akzeptieren, die Energie akzeptieren, um die Welt durch Liebe zu heilen, kann man durch die Liebe multipliziert mal der Lichtgeschwindigkeit hoch Quadrat zu dem Schluss kommen, dass die Liebe die mächtigste Kraft ist, die es gibt, weil sie keine Grenzen hat.
Ich bedauere zutiefst, nicht in der Lage gewesen zu sein, um das auszudrücken, was mein Herz enthält, das leise mein ganzes Leben für Dich geschlagen hat. ... aber da die Zeit relativ ist, muss ich Dir sagen, dass ich dich liebe ....


Udo Wächter
Mittwoch, Juli 8, 2015

In Gedenken an seine Frau schreibt der englische Schriftsteller Julian Barnes in seinem Buch "Lebensstufen" (2015):

"Was weggenommen wurde, ist größer als die Summe dessen, was vorher da gewesen war. Mathematisch mag das nicht möglich sein, aber emotional ist es möglich. ...

Wenn jemand tot ist, dann heißt das zwar, dass er nicht mehr am Leben ist, aber es heißt nicht, dass es ihn nicht mehr gibt."

Ihnen allen, liebe Familie Jantz, einen herzlichen, lieben Gruß!
Udo Wächter



















B. N.
Montag, Juni 1, 2015

Alles was schön ist,
bleibt auch schön,
auch wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt Liebe,
auch wenn wir sterben.

(Maxim Gorki)